Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt Maschinenhalle mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur 2026 ausgezeichnet wurde.
Der Preis wird im zweijährigen Turnus vom Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung gemeinsam mit der Architektenkammer Sachsen und der Ingenieurkammer Sachsen ausgelobt. Er würdigt Bauprojekte, die einen herausragenden Beitrag zur Baukultur in Sachsen leisten und beispielhaft auf aktuelle gesellschaftliche, ökologische und gestalterische Herausforderungen reagieren.

Unter dem diesjährigen Wettbewerbsthema „Bauen im Spannungsfeld von Hightech und Lowtech“ standen Projekte im Mittelpunkt, die innovative und nachhaltige Lösungen für das Zusammenspiel von technischer Ausstattung, Konstruktion und Ressourcenschonung entwickeln.
Die Jury würdigte die Eigenständigkeit und Konsequenz, mit der die Maschinenhalle das Wettbewerbsthema umsetzt. Das Projekt steht beispielhaft für intelligentes Weiterbauen im Bestand: In die denkmalgeschützte Halle wurden reversible Einbauten als eigenständige thermische Einheiten eingefügt. So entstanden mit begrenztem Budget flexible Atelier- und Büroflächen, ohne die historische Substanz zu überformen. Die Maschinenhalle zeigt, wie reversibles Bauen Ressourcenschonung, Funktionalität und gestalterischen Anspruch auf überzeugende Weise miteinander verbinden kann.



Besonders freuen wir uns außerdem, dass auch unsere beiden weiteren eingereichten Projekte CRAZY und HAUS KLAMMER die Jury überzeugt haben und in die Shortlist der 15 besten Projekte aufgenommen wurden. Dass damit alle drei eingereichten Projekte zu den ausgezeichneten beziehungsweise ausgewählten Arbeiten gehören, ist für uns eine besondere Anerkennung unserer architektonischen Haltung und unseres Verständnisses von zukunftsfähiger Baukultur.


